• Anita

Oster-Break-Out!


Liebe Leserinnen und Leser

Spüren Sie es auch? Nicht nur den Frühling, mit dem fast ohrenbetäubenden Vogelgezwitscher frühmorgens. Nicht nur die ausschlagenden Pflanzen und Blumen, die explodierenden Knospen und das intensive Grüngut, das hervorschiesst. Natürlich auch das. Aber es gibt auch noch andere, himmlische (bzw astronomische) Hinweise, dass sich gerade einiges tut...


Die Osterzeit ist sowieso immer magisch und an sich eine aufrüttelnde Energie. Sie ist ja immer nach dem Frühlings-Vollmond terminiert. Da haben wir also den Frühlingsanfang (21. März, auch Tag- und Nachtgleiche), Vollmond und die Karwoche mit der Symbolik von Sterben und Wieder-Auferstehung zu einem Kraftpacket gebündelt. Aufbruch, oder eben Break out (ausbrechen) ist angesagt.


Der Frühlings-Tag-und-Nachgleiche ist die Schwelle, die wir astronomisch überschreiten vom Unbewussten ins Bewusste. Der Tag wird wieder länger, wir werden sichtbar, bekennen Farbe und verlassen unser Nest. So wie das Kücken die Schale sprengt. Einerseits wird es ihm wohl zu eng im Ei, andererseits muss es die wohlig-vertraute Wärme und Nährung und den Halt verlassen. Natürlich überlegt sich das wohl ein Kücken nicht, sondern folgt einfach den Lichtimpulsen. Für uns ist dieser Prozess, obwohl so freudig und verheissungsvoll, nicht immer so einfach. Sich zu zeigen und Sichtbarwerden birgt immer auch ein Risiko... Zudem sind uns die beengenden Schalen zwar lästig, aber auch vertraut und liebgewonnen. Vielleicht braucht es, um ins Neue aufzubrechen, eine Würdigung von dem, was mich, vielleicht aus meiner Biographie oder aus meinem Naturelle heraus, begrenzt oder gar schmerzt. Und vielleicht braucht es eine (Oster-)Feuer, um diese alten Sachen zu verbrennen?


Der Frühlingsvollmond unterstützt diesen Prozess. Er trägt die Kraft der Reinigung und der Läuterung. Er hilft zu unterscheiden, welche Anteile weiterwachsen sollen und welche verabschiedet (und auf einer anderen Ebene auferstehen) können. Darin gibt keine Wertung. Alles hat seinen Sinn, alles seine Zeit. Also keinen Oster-Aktivismus, auch keinen spirituellen Wettlauf. Im Gegenteil. Die Osterzeit, mit Karfreitag und immer noch partiellen Lockdown, lädt ein, nochmals innezuhalten und in der Stille diesem Metamorphose-Prozess Raum zu geben.


Dieser Frühlingsvollmond (astronomisch bedingt durch Venus und den Eintritt ins Wassermannzeitalter) bringt in uns eine zusätzliche Portion Liebe und Erotik. Es ist sozusagen die Initialzündung für Beziehung der neuen Zeit. Beziehungen mit einer neuen Qualität, wo Kontrolle, Besitzdenken, Abhängigkeit und Manipulation keinen Platz mehr haben, oder, wenn wir daran festhalten, einfach zu schmerzhaft werden.


Doch wie sehen die Beziehungen der neuen Zeit aus? Ohne einfach in Schlagworte wie bedingungslose Liebe, Authentizität, offene Sexualität zu verfallen? Viel weniger als das Was geht es um das Wie. Und es geht bestimmt um Selbstannahme, Selbstwertschätzung, kurz Selbstliebe. Bloss, wie kommen wir dorthin? Es geht wohl kein Weg vorbei, an der Erkenntnis und Lösen von eigenen Beengungen sprich Blockaden. Das beinhaltet die Befreiung von alten Glaubenssystemen, Verletzungen und Traumas und dadurch das Wiedererlangen der Unversehrtheit des eigenen Lichts...Wie das Kücken aus der Schale.

Und, was Sie vielleicht noch nicht wissen, das geht im neuen Zeitalter ganz schnell und ohne Drama. Also keine Angst, sich den eigenen Schatten zu stellen. Durch diese Integration von eigenen Schatten- und Lichtaspekten kann das neue Ich geboren, bzw auferstehen, denn geboren ist es ja bereits, unser vollkommenes Licht...


Sind auch Sie neugierig, diese geballte Kraft des Universums für das persönliche Wachstum zu nutzen (ich meine damit nicht Selbstoptimierung, sondern Erweiterung, im Sinne von mehr Entspannung und Freiheit mit allem was ist). Ich biete für Paare eine Begleitung an in diesem Prozess der Findung einer neuen Beziehungs-Kultur.

Und für Frauen einen Ort, wo sie ganz sich selbst sein dürfen (women temple, jeden letzten Freitagabend im Monat) sowie einen Raum, sich mit der eigenen Weiblichkeit und Beziehungskultur auseinanderzusetzen (4 Tage FrauenRetreat in der Jurte Mai-August).


Übrigens: die Natur unterstützt uns unglaublich in dieser Reinigung. All die Wildkräuter, die jetzt wachsen und spriessen, von Bärlauch bis Labbkraut... Wie wäre es mit einer Grünen Suppe zum Gründonnerstag?


Oder ein Schwellengang zu Ostern? Hier ein Impuls von Ursula Seghezzi.



Angebote im 2021

women temple


FrauenAbend Women Temple (Austausch mit Kollekte)

Jeden letzten Freitag im Monat : 30. April, 28. Mai, 25. Juni, 27. August

Flyer


FrauenRetreat in der Jurte "unbeschreiblich weiblich"


In diesen 4 Tagen kommst du dir und deiner Weiblichkeit näher. Du lernst,Voraussetzungen für eine erfüllte Beziehungzu schaffen. Der 5. Tag (Zusatztag) ist zurTransformation und Heilung der Sexualität.


8.Mai

12. Juni

3. Juli

14. August


11. September (Zusatztag)

Jurte in Vitznau, Plattenhaus

CHF 840.00 / 250 Einzelner Tag

Infos

Einzel- oder Paar-Coaching


5 er Package

12-Wochen-Coaching

in der Praxis in Luzern, in Vitznau oder via Zoom


Buchen Sie ein Gratis Erstgespräch

www.shalum.ch




Frühlingshaft-ausbrechende Grüsse

Anita Mehr






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