• Anita

Brustkrebs als Chance...Unbeschreiblich weiblich...





Brust steht für...Lust

Liebe Frau, hast du dir schon überlegt, warum jede 8. Frau an Brustkrebs erkrankt, 20 bis 30 % der Frauen ein Myom und noch häufiger Zysten haben? Oder bist du sogar selber betroffen? Oder eine Freundin von dir? Oder kommt es in deiner Familie vor? Ich hatte selber im Alter von 42 Jahren Brustkrebs und habe mich alternativ behandeln lassen. Ich habe seither ein neues Leben erhalten, bin eine andere Frau geworden. Eine Frau voller Leichtigkeit und Erfüllung.

Eine Krebsdiagnose ist sehr traumatisch, schon scheint das Todesurteil gefällt zu sein. Diese und alle anderen Gefühle sind für den Heilungsprozess entscheidend. Ich bin den Weg der Erforschung meiner Gefühlswelt gegangen. Auf diesem Weg gibt es kein Falschsein, kein Scheitern und kein Ziel, sondern nur ein Erkennen wo du gerade stehst in deinem Leben. Erkennen und heilen, oder wie es so schön heisst: Lerne oder leide. Um auf diesen Weg zu gehen braucht es keine lebensbedrohende Krankheit, jede Frau hat die Möglichkeit, erfüllt zu leben und lieben.


Kindheit und Werte

Ich bin auf einem Bauernhof in der Zentralschweiz aufgewachsen, in den frühen 70er Jahren. Zusammen mit 4 Geschwistern, in sehr einfachen Verhältnissen mit vielen Entbehrungen. Zum Beispiel war es nachts manchmal so kalt im Schlafzimmer, dass die Bettdecke auf der Oberfläche sich leicht frostig angefühlt hatte. Die Eisrosen am Fenster waren wunderschön, aber mir war kalt. Zu diesen harten Lebensumständen kam noch eine weitere unterbewusste Botschaft: Ich als Frau oder Mädchen bin wertlos und schuldig. Eine Existenzberechtigung gibt nur als Anhängsel vom Mann. Frausein impliziert, die Religion hat uns das jahretausendelang eingebläut, dass etwas falsch ist an dir. Deshalb sollte sie nicht sichtbar sein, keine Probleme machen, und vor allem unkompliziert sein. Komplett angepasst. Wenn eine Frau mal ärgerlich war, wurde mit Unterton gefragt: hast du deine Tage. Zu meiner Kindheit hat man noch gesagt, hast du «s`Züügs». Ja, vom «Zeug» hat man gesprochen. Welche Pein, als jemand mich fragt: "Hesch s Züügs?" nachdem mir, als 14-Jährige, eine Mayonnaise nicht gelingen wollte.


Wertigkeit zwischen Mann und Frau

Unterschwellig oder gar in direkten Aussagen kam zum Ausdruck, dass Männer mehr Wert waren: Sie bekamen die grössten Fleischstücke, wurden zuerst bedient am Tisch, durften die coolen Arbeiten machen. «Ladies first» kannte ich aus Spielfilmen aber nicht in meinem Alltag. Ich als Mädchen habe mich immer ungemein angestrengt um gleiches oder besseres zu leisten. Z.B. möglichst fleissig und ausdauernd zu sein beim Heurechen. Ein besonderes Kompliment für mich war, wenn mir gesagt wurde, «an dir ist ein Bub verloren gegangen». Mein verträumtes, sensibles Wesen, das am liebsten mit Puppen spielte oder in der Natur herumstreifte (dort fühlte ich mich am besten verstanden und am wenigsten einsam) fand wenig Beachtung. Ich hätte am liebsten hübsche Röckchen angezogen, und Ballett getanzt (oder Trachtengruppe hätt es auch getan, aber auch das war nur was für die anderen, die «Mehbesseren»). Mit diesen mädchenhaften Attributen konnte ich nicht viel Anerkennung in meiner Familie ernten. Als Kind war ich der Überzeugung, dass ich von allen Familien im Tal und der Schulklasse, das absolut letzte war, wertlos, unbeliebt und erfolglos. Und voller Scham. Obwohl ich Klassenbeste war. Mein Berufswunsch war Serviertochter, weil man da so adrett umherscharwänzeln und mit allen schäkern kann. Und von allen Männern geliebt wird, denn das war ein wichtiges Ziel im Leben einer Frau, bei Männern eine gute Partie machen.


Körperbewusstsein aufgrund männlicher...

Erfahrungen in einem männlichen Körper sind rein anatomisch aufbauender: Grössere Muskelkraft und Körpermasse, (wie hab ich meine Brüder benieden, wenn sie mit dem Mäher oder der Motorsäge die Materie zu Fall brachten, welch ein erhebendes Ruhmes-Gefühl muss das geben?) und ein stehender Penis bei einer Erektion (welche Machtdemonstration) und das Herausspritzen bei einer Ejakulation (welch explosive Kraft, die erst noch Leben spendet!). Kein Wunder entwicklen Jungs sofort eine Affinität fürs Schiessen. Diese körperlichen Erfahrungswelten senden ganz andere Signale aus als die Erlebniswelt der Frau:


...und weiblicher Erfahrungswelten

Zierlichkeit und körperliche Unterlegenheit, unsichtbare, bewahrende und behütende statt produktive, schöpferische "Frauenberufe", unsichtbare Sexualorgane und zunehmend hängende Brüste und Hautfalten vermitteln ein anderes Selbstverständnis. Und von weiblicher Ejakulation, von multiplen Orgasmen, von der geheimnisvollen und unermesslichen Schöpferkraft der Eierstöcke und Gebärmutter spricht niemand. Ich fühlte mich neben diesen archaischen und gesellschaftlichen Bildern sowieso als «hässliches Entlein». Angefangen bei meinen rötlichen Haaren, hin zu meiner Pummeligkeit (mein Onkel nannte mich Bomber), über das Rundlich-Werden von Po, Oberschenkeln, Oberarmen, Pausbacken (allerdings nicht beim Busen) in der Pubertät, bis hin zu den hängenden Brüsten nach ausgiebigem Stillen. In den Wechseljahren, in denen ich mich jetzt befinde, werde ich nicht in dieselbe Falle tappen, wenn die Haut fahler wird, Oberschenkel und Po leichte Orangenhaut ansetzen, das Bindegewebe an Spannkraft verliert, das Feuchtwarmen in der Vagina etwas mehr Zeit benötigt. Und frau weniger Männerblicke auf sich zieht oder sogar ab 50 (vermeintlich) zu verschwinden droht.


Aufopferung

Wegen fehlender weiblicher Identität, übernehmen wir gerne die Rolle der Dienenden. «Dasein für alle». Oh ja, Dasein für alle, zur Verfügung stehen für alle, und für alles...die anderen verwöhnen, für alle ein Herz und ein Ohr haben, schauen, dass es allen gut geht, in dieser Aufgabe gehen wir Frauen richtig auf. Wir geben alles, bis nichts mehr von uns übrig bleibt. Wir stellen uns zur Verfügung, unsere Gefühle und unseren Körper, nicht nur am Esstisch, auch im Ehebett...

Es geht nicht darum, meine Eltern (oder die Männer) zu beschuldigen, im Gegenteil, ich habe grossen Respekt für sie, sie haben das Allerbeste gemacht, was ihnen möglich war.


Körperlichkeit und Sexualität

Dass Sinnlichkeit, Erotik, Lust in einem solchen Leben keinen Platz hat, liegt auf der Hand. Zwar wurde alles über den Körper ausgetragen, Dominanz, Macht, Belohnung, Nähe, Zuwendung. Denn es gibt in Familie und in der Schule wenig Worte von Verständnis, Aufmunterung, Befindlichkeit, Austauschen über Gefühle. Der Ausdruck der Gefühle geht über den Körper, mit Liebesdiensten (du bist dann ganz lieb wenn du das und das machst, sei so gut und mach...) und Leistungserbringung (Sport, Noten, Selektion, Geld und Prestige) bis zu grober, emotionsgeladener Körperlichkeit (Raubbau am Körper und der Natur, Gewalt, Übergriff, Krieg). Meine feinbesaitete Innenwelt fand in meiner Kindheit und Jugend keinen Ausdruck. Überlebens-Strategien waren: die Männer idealisieren und mich unterordnen, mich dem Übergriff preisgeben, mich aufgeben und mein Ich auflösen. Als Kind, in meinem Beruf, in meiner Familie, in der Ehe...bis keine Kontur von mir mehr sichtbar war, bis auch meine Sexualität komplett versiegt war, ich dachte sogar für immer. Bis zum Brustkrebs.


Kommunikation und Komfortzone

Es gab keine Kommunikation, weder am Esstisch noch im Ehebett, auch nachdem der Körper sich verschlossen hat. Das Herz war längst zuvor verschlossen. Auch oder vor allem mir gegenüber. Ich kannte keine Worte für meine Bedürfnisse, meine Empfindungen, meine Wünsche, mein Begehren. Lust war ein Wort, das ich lange kaum über meine Lippen gebracht habe. Wie so viel anderes, was ich nicht über meine Lippen gebracht habe. Wir Frauen vermissen vielleicht an unseren Partnern Einfühlungsvermögen, Austausch, Aufmerksamkeit, Präsenz und Inspiration. Wir vermissen das Eintauchen in unsere Seelenwelten, das Ausbrechen aus der Routine, und hemmungslos zu sein. Wir leiden und resignieren, vertrösten uns mit finanzieller und emotionaler Sicherheit in einer Beziehung und üben Macht und Kontrolle im Hintergrund aus. Und wir vertrauen der mächtigen Gewohnheit der Komfortzone. Vergessen dabei uns zu fragen, ob ich selber bereit bin, ganz frei über alles zu reden und zu verhandeln, ohne zu bewerten und zu verlangen - selbstbestimmt, neugierig, wach, zugewandt und fragend.


Selbstverantwortung

Wir geben allzugerne die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung ab. Wie können wir auch anders, wenn wir uns behaupten mussten und Doppelbelastungen ertragen. Als emanzipierte Frau, alles unter einen Hut bringen. Auch wenn wir nach aussen eigenständig, berufstätig, erfolgreich wirken. Und dabei die eigenen wahren Gefühle nicht kennen. Wie finden wir heraus aus dieser Sackgasse, die soviel Krankheit, Burnout, Depression und sexuelle Defizite mit sich bringt? Wie können wir das eigene Glück entdecken, nicht gemessen am Du oder an Äusserlichkeiten. Die eigenen Bedürfnisse kennenzulernen und auszudrücken. Die verlorengegangene Lust hat wenig bis gar nichts mit dem Partner zu tun, sondern mit dem Abgeschnitten-Sein von sich selber. Mir war dann auch sofort klar, dass es beim Brust-Krebs um meine Lust ging. Verlorene Lust am Leben, Verlorene Lust am Lieben und an der Entfaltung meiner eigenen Weiblichkeit. Sie denken jetzt vielleicht, dies sei alles überhaupt nicht mehr aktuell. Weit geirrt, im weiblichen Kollektiv wirken diese Bilder nach wie vor und beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln, auch bei jungen Frauen zwischen 20 und 30.


Gesellschaftliche Ordnung

Diese internalisierte Abwertung des Weiblichen hat Tür und Tor geöffnet für die Schaffung und Aufrechterhaltung der patriarchalen Weltordnung. Mit der Geschichte der Abhängigkeit, Definition über den Mann, Unterdrückung, Domestizierung und Ausbeutung der Frau könnte ich noch Seiten füllen. Zum Glück stehen die Sterne und die Transformation der Erde nun für andere Zeiten. Es bricht mit dem Eintritt in Wassermann-Zeitalter, ins goldene Zeitalter auch die Zeit der Frau an.


Sich der eigenen Kraft nähern

Was Frauen, wie auch Männer brauchen ist das Annähern zu den eigenen Gefühlen und somit unserer Kraft. Die Kommunikation (angefangen mit sich selber) spielt dabei eine entscheidende Rolle, zum Beispiel über meine Phantasien, meine innersten Werte, meine Schmerzen, Enttäuschungen und meine Scham, meine Visionen, mein Wildsein, meinen Orgasmus und vor allem über mein extatisches Leben. Statt zu erwarten, dass ein Mann (oder eine Frau) mich glücklich macht und mir diese Wünsche erfüllt, sich für sich selber öffnen. Meinen Gefühlen nachgehen. Durch Entfaltung mehr Eigenliebe entwickeln. So entsteht ein Raum mit ganz vielen Möglichkeiten und mehr Intimität.


Eigene Sexualität

Ein langer, lustvoller Weg bin ich seit meiner Erkrankung gegangen. Mit gesunden Brüsten und ganz viel Mut, aus überholten und verfälschten Bild vom hässlichen Entlein auszubrechen. Entdecken meines weiblichen Körpers mit all seinen Schätzen wie Vulva, Venushügel, Vagina, Klitoris, Schwellkörper. Und nun unterwegs sein mit einem Mann auf Augenhöhe, auf einem unkonventionellen Weg in Freiheit und Verbindung. Sexualität und Beziehung aktiv gestalten, ohne Vorstellungen, was richtig oder falsch ist. Auch mit allen Herausforderungen, die ein Leben in sich birgt: Verletzungen und Übergriff, Geburt und Tod, Kinderwunsch und Abtreibung, Wechseljahre und Verlust, Fremdgehen und verschiedenen Formen der Sexualität. Sie werden erstaunt sein, wieviel Lebensfreude und Lust in Ihnen steckt, wenn Sie Vorstellungen und Zwänge ablegen.


Unser grösste Angst ist unser eigenes Licht

Denn das wahre Problem sind nicht unsere Probleme, daran halten wir sogar gerne fest. Unsere Herausforderung ist das Potential, das in uns steckt. Wir haben Angst vor unserer eigenen Freude, unserem eigenen Licht. Befreien wir es von persönlichen und kollektiven Schatten...Ich begleite Sie auf diesem Weg zu Leichtigkeit und Erfüllung - unbeschreiblich weiblich!


Aktuelle Angebote

FrauenZeit 2021

Unbeschreiblich weiblich

FrauenAbend

FrauenRetreat

Coaching für Frauen

Infos & Anmeldung www.shalum.ch



Systematisches Familienstellen

Mit Wurzeln zu Flügeln

Beim Familienstellen werden Altlasten durch Verstrickungen aus der Kindheit oder der eigenen Ahnen gelöst. Geeignet ist Familienstellen bei Fragen zu Beziehungthemen, Kinderwunsch, Pubertät, Ängsten, Sucht und körperlichen Symptomen.

Es ist ein Gruppenseminar, wo alle in verschiedene Rollen gehen können. Man kann auch als mitsollende Person ohne eigen Aufstellung teilnehmen. Ich biete eine anschliessende Begleitung an.

Infos & Anmeldung www.shalum.ch


Impulsabende und Impulstag

LeichterLebenLernen

Alle 2 Wochen einen Abend, um sich auszuklinken aus dem Alltagsstress, um Entspannung und Klarheit zu finden. Sie können erkennen, warum Sie sich erschöpft und gestresst fühlen. Warum Ihnen die Lust abhandengekommen ist. Wie Sie jederzeit zu innerer Gelassenheit und Freude kommen können. Diese Abende buchen Sie als Quartalspaket. So entsteht eine Vertrautheit in einer gleichbleibenden Gruppe, die inneres Wachstum fördert. Neben den Gruppenabenden können Sie dazwischen Einzelsitzungen buchen.

Am Impulstag stellen wir uns dem Thema Tod und unserem eigenen (ungelebten?) Leben, mit Aufstellungen und Kinesiologie.

Infos & Anmeldung www.shalum.ch

Einzel- oder Beziehungscoaching

Liebe & Sexualität

Unglücklich Single? Unglücklich in Beziehung? Tote Hose im Ehebett? Fremdgehen? Verlassenheit? Wechseljahre? Kinder ausgeflogen? Schmerzen, Blockaden, Traumas?

Möchten Sie tiefer in Ihrer Weiblichkeit ankommen? Raus aus Langeweile und Routine? Vermissen Sie die Tiefe in Ihrer Verbindung, anregenden Austausch und prickelnde Freiheit? Fragen Sie sich, wie Sie Ihre Liebe wieder neu entfachen können? Möchten Sie mit den Veränderungen Ihres Körpers und Lebens gehen? Eine sinnliche Beziehung zu Ihrem Körper aufbauen? Liebe & Sexualität lustvoll und entspannt leben? Mit Gesprächen, Kinesiologie, Aufstellungen, Acces-Bars-Behandlungen und Fussmassagen nehmen wir die Spur auf zu einem erfüllten, sinnlichen Leben.


Gratis Kennenlern-Gespräch

5er-Package

Premium Package 12-Wochen

Wanderbalancen

Infos & Anmeldung www.shalum.ch


Beherzte Grüsse

Anita Mehr




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